Intervallfasten und die süsse Versuchung
Lachen.

16:9* Diät

oder anders gesagt Intervallfasten (16:8)

Datum: 05.08.2019
Zeit: 10:41 Uhr
Ort: Büro

Das Schoko Hörnchen mit Zuckerglasur liegt nun schon knapp 2 Stunden neben mir. Immer im Blick. Es hört sich jetzt sehr langweilig an, aber für mich ist es eine große Leistung, am Montagmorgen, erster Arbeitstag nach drei Wochen Urlaub, das „Gipfeli“ noch immer unberührt auf dem Tisch liegen zu haben. Denn normalerweise ist es innerhalb von ein paar Minuten verschwunden.

Aber da ich ja schon seit Februar die „16:9*“ Diät mache, ist das Schoko Hörnchen vorerst tabu (*eigentlich ja 16:8 Diät oder auch Intervallfasten – aber dann habe ich, als ich nachlesen wollte, ob man wirklich auf Milch im Kaffee verzichten muss, „16:9“ bei Google eingegeben). 16:9 ist auch passender – meine neue Breitbild-Diät – kommt dem Ganzen näher als 16:8.

Das Intervallfasten versuche ich nun schon seit Februar. Heute war ich auf der Waage und habe wirklich mal wieder 2 kg abgenommen. Seit Februar wären das dann genau 3.5 kg. Mal wieder, da es kommt und geht wie Wellen. -3 kg / +3 kg – oder die Waage ist kaputt. Ich halte mich jetzt nicht immer zu 100 % an die 16 Stunden und den Kaffee, besser gesagt die 2–3 Tassen Kaffee trinke ich auch nicht ohne Milch (ich benutze Sojamilch). Von dem, was ich gelesen habe, hatte ich mir mehr und ein schnelleres Ergebnis erhofft. Und ja ich versuche auch mein Kaloriendefizit von täglich Minimum 800 Kalorien einzuhalten. Das heißt, mein Ziel ist täglich nicht mehr als 1400 kcal zu essen. Was mehr oder weniger gelingt.

Eine Bekannte, der ich in Instagram folge, hat innerhalb von 1 bis 2 Jahren über 15 kg abgenommen. Wahnsinn! Respekt! Die ganze Zeit wollte ich wissen, wie sie es geschafft hat. Ich hoffte, sie sagt mir, es geschah durch viel Schlafen und einer positiven mentalen Einstellung oder neuen Supertabletten… Da ich das noch etwas länger träumen und glauben wollte, dauerte es mehrere Monate, bis ich mich dazu entschlossen habe ihr zu schreiben und zu fragen, wie sie diese unglaubliche „Transformation“ denn geschafft hat. Es kam die Antwort, die ich nicht hören wollte: „Ich bin Veganerin geworden und 5x in der Woche ins Fitnessstudio gegangen, um dort 1 Stunde Ausdauer und 1 Stunde Krafttraining zu machen.“ Puf – aus der Traum vom Abnehmen im Schlaf.

Was mir gerade auffällt, wenn ich über mein Vorgehen schreibe, es kommen oft die Wörter „mehr oder weniger“, „fast“, „nicht immer“, „versuche“… das ist dann auch schon die Antwort auf die Frage „Warum nehme ich nicht ab?“. Ich muss es schlicht und einfach sehr konsequent durchführen und vielleicht das Ganze mit noch etwas Bewegung paaren, dann sollte dem Erfolg eigentlich nichts mehr im Wege stehen. Das Ziel sind 15 kg, damit ich wieder im Normalbereich bin. Ich war noch nie der dünne Typ und der werde ich wohl auch nicht werden. Aber die Kilos die ich in der Schwangerschaft zugenommen habe halten sich einfach hartnäckig. Da ich Sporthasser bin und das Einzige, was ich bereit bin, zu tun ist Minitrampolin und ein paar Fitness- / Gymnastikübungen zu Hause.

Letztes Jahr habe ich mir, weil man das ja unbedingt vorher benötigt, bevor man mit Sport beginnt – Joggingschuhe und Outfit besorgt. An einem schönen Sommertag habe ich mich dann in „Schale“ geworfen und bin im Wald losgejoggt. Nach etwa 1 Minute spürte ich einen Schmerz an beiden Fersen und ich musste feststellen, dass die Schuhe wohl doch nicht so gut passen oder noch nicht eingelaufen waren und ich Blasen bekommen habe. Armes Kind… Damit hat die Welt mich nun auch einmal in meinem tollen Sportoutfit gesehen. Diese Minute joggen war wirklich toll. Ich fühlte mich wie damals als Kind, als ich mir vorstellte, ich bin ein Pferd und galoppiere über die Wiese. Nur damals als „Pferd“ hatte ich wahrscheinlich bessere Schuhe oder vielleicht einfach einen besseren Allgemeinzustand und nicht 10kg Übergewicht.

Zurück in die Zukunft: Mein weiterer Plan?
Weiter machen mit 16:8, damit das Ganze nicht noch mehr in 16:9 endet und vielleicht die Sache doch etwas exakter durchziehen. Dann bleiben die verlorenen Kilos dann auch weg und weitere 5 Kilos folgen dann hoffentlich auch noch in diesem Jahr.

Wenn ihr auch den Kilokampf führt oder sonstige Tipps und Tricks habt, dann könnt ihr gerne ein paar Kommentare hinterlassen. Ich freue mich und fühle mit jedem und jeder die diesen Kampf kämpft. Ihr seid nicht allein 🙂

2 Comments

  • Katrin

    Hallöchen…

    Ich hab auch seit Montag damit angefangen. Weil es ja momentan in aller Munde ist und mich die Ergebnisse der anderen Mitstreiter doch sehr faszinieren. Mal schauen ob es auch bei mir ein bisschen funktioniert. Aber das kleine Frühstück im Büro fehlt etz am Anfang schon ein bisschen. Aber das redet einen nur der Kopf ein.. 🙂 Wünsch dir viel Erfolg

  • Yvonne Ruiz

    Liebe Katrin,

    ja genau, dass war bei mir auch einer der Beweggründe das zu testen. Ich war von dem was ich darüber gelesen habe, überzeugt und dachte, das passt. Besser 16 Stunden auf Essen verzichten, anstatt sich mehrere Stunden in der Woche beim Sport quälen (ich bin wirklich ein Sporthasser 😉 ). Das mit dem Frühstück kenne ich nur zu gut, ich musste immer frühstücken, aber das war nicht wirklich so. Habe ich mir nur eingeredet. Mittlerweile verstehe ich gar nicht mehr wie ich frühstücken konnte.
    Es wäre schön, wenn du mich auf dem Laufenden hältst. Wünsche dir, dass du ganz bald schon die ersten Erfolge feiern kannst!

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